• Anna Zänkert

Braucht Ihr Unternehmen Generationenmanagement?

Aktualisiert: Juni 16

Erfahren Sie hier, was Generationenmanagement ist, warum Sie es einführen sollten, wie genau und wie Ihr Unternehmen davon profitieren kann.


Was ist Generationenmanagement?

Zunächst einmal gilt es, sich mit dem Begriff Generation auseinanderzusetzen. Dieser Begriff kann in diversen Kontexten verschiedenste Definitionen innehaben. Für Unternehmen ist es am praktikabelsten, Generationen in Abgrenzung zueinander zu sehen. Also beispielsweise, Generation A braucht mehr Struktur, Generation B mehr Flexibilität.

Definition Generationenmanagement

Auch hier gibt es keine einheitliche Definition. Manche Wissenschaftler:innen sehen das Generationenmanagement als Weiterentwicklung des Altersmanagement. Neben der Sicherung der Arbeitsfähigkeit steht die erfolgreiche Zusammenarbeit der Generationen im Vordergrund. Gegenseitige Wertschätzung und gegenseitiger Respekt sind elementare Bestandteile eines produktiven Arbeitsalltags innerhalb des Generationenmanagement.


Generationenmanagement in Unternehmen

Generationenmanagement innerhalb von Firmen ist ein wichtiges Thema für Personaler:innen und Geschäftsführer:innen, da aktuell – je nach Definition und Unternehmen – bis zu vier bzw. fünf Generationen zusammen arbeiten. Das liegt vor allem an den älteren Arbeitnehmer:innen. Das statistische Bundesamt gibt an: „Die Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-Jährigen nahm so stark zu wie in keiner anderen Altersgruppe: Sie hat sich in den letzten zehn Jahren von 39 % (2009) auf 62 % (2019) gesteigert.“


Gründe für Generationenmanagement

Für Generationenmanagement sprechen verschiedene Motive. Häufig genannte Bedürfnisse sind das Wissensmanagement (Planung, Weitergeben und Sicherung) sowie Mitarbeiterbindung.

Sowohl Arbeitnehmer:innen als auch Arbeitgeber:innen hatten in den letzten Jahren verstärktes Interesse, die Beziehung aufrechtzuerhalten: „auch jenseits des Renteneintrittsalters hat sich der Anteil der Erwerbstätigen in kurzer Zeit mehr als verdoppelt. 2009 arbeiteten die 65- bis 69-Jährigen noch zu 8 %. Im Jahr 2019 lag der Anteil bei 18 %.“


Ziel des Generationenmanagement

Das Generationenmanagement sollte den Anspruch haben, Aufmerksamkeit für die Zusammenarbeit verschiedener Generationen mit verschiedenen Präferenzen, Wünschen und Ängsten zu schaffen. Der Aufmerksamkeit sollte Verständnis folgen, welches beispielsweise in Mentoringmodellen geschult werden kann.


Handlungsfelder des Generationenmanagement

CCC – Communicative Competence Corporations Tipp: Wählen Sie als ersten Ansatzpunkt die Leitlinien Ihres Unternehmens. Sollten Sie noch keine besitzen, erarbeiten Sie diese mit den Mitarbeitenden. Im nächsten Schritt können Sie sie gut sichtbar platzieren – z.B. im Eingang und im Intranet. Stellen Sie auch sicher, dass neue Mitarbeiter:innen die Leitlinien innerhalb der Einführung ins Unternehmen kennenlernen.

Danach ist es hilfreich, einen Plan aufzustellen, welche kurzfristigen, mittel- und langfristigen Maßnahmen Sie planen. Denn eines ist sicher: Das Generationenmangement wird Unternehmen noch längerfristig beschäftigen.


Quelle:

Statistisches Bundesamt (Destatis) | 2021: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aeltere-Menschen/erwerbstaetigkeit.html

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